Folge 10: Collectibles als Geldanlage – Timeless-Gründer Malte Häusler über Rendite, Risiken & Collectible Invest
Lennard trifft Malte Häusler, CEO und Gründer von Timeless. Wie Malte selbst investiert, warum Sammlerstücke wie Oldtimer, Uhren und Kunst eine eigene Anlageklasse sind, wie Timeless einen 100.000-€-Oldtimer in 50-€-Anteile aufteilt, was bei Brand oder Diebstahl passiert, was hinter 90 Exits mit 24 % Rendite im Schnitt steckt – und wie das neue Collectible Invest als eine Art ETF für Collectibles funktioniert.
Das Wichtigste in Kürze
- Zu Gast ist Malte Häusler, CEO und Gründer von Timeless – der Plattform, über die man schon ab 50 € in Sammlerstücke wie Oldtimer, Uhren, Kunst oder Sammelkarten investieren kann. Lennard führt solo durch die Folge, Timeless ist zugleich Sponsor.
- Malte investiert selbst ganz klassisch: Die Basis sind ETF-Sparpläne, Collectibles hält er über die eigene Plattform. Sein bester Finanzrat kam vom Großvater (der Zinseszinseffekt), und nie investieren würde er in „alles, was ich nicht verstehe“.
- Für Collectibles spricht laut Malte die geringe Korrelation zum Aktienmarkt: In Krisen hätten Sammlerstücke eher dämpfend gewirkt. Der größte Nachteil ist die Illiquidität – investieren sollte man nur Geld, das man über Jahre nicht braucht.
- So funktioniert Timeless: Ein Oldtimer für 100.000 € wird in 2.000 Anteile à 50 € geteilt, danach ist Handel auf dem Zweitmarkt möglich. Beim Kauf fallen einmalig im Schnitt rund 5 % Gebühren an; die All-Risk-Versicherung erstattet bei Diebstahl, Brand oder Schaden den bezahlten Betrag, aber keine Wertsteigerung.
- Bisher gab es laut Malte 90 Exits mit im Schnitt 24 % Rendite bei gut 21 Monaten Haltedauer; knapp 3 Mio. € flossen an die Anleger zurück. Aktuell kommen 5 bis 10 Exits pro Monat dazu.
- Neu ist Collectible Invest: eine Gewinnschuldverschreibung auf einen Korb aus sechs Sammler-Kategorien, also eine Art ETF für Collectibles – ab 1.000 €, mit eigener ISIN fürs Depot (nicht bei Neobrokern). Während der Laufzeit ist sie nicht handelbar, langfristig peilt Malte rund 7 % pro Jahr an.
- Maltes Daumenregel: maximal 3–10 % des liquiden Vermögens oder rund 10 % der Sparrate in Sachwerte. Bei einem kleinen Depot von 1.000 € lohnen sich Collectibles aus Lennards Sicht noch nicht.
Inhaltsverzeichnis
- Wer ist Malte Häusler?
- Wie Malte selbst investiert: von Metro-Aktien zu ETF-Sparplänen
- Warum Collectibles? Die Idee hinter Timeless
- Wie haben sich Sammlerstücke historisch entwickelt?
- Der größte Nachteil: Illiquidität und lange Haltedauer
- So funktioniert Timeless: ein Oldtimer ab 50 €
- Gebühren, Lagerung & Versicherung: Was passiert bei Brand oder Diebstahl?
- 90 Exits mit 24 % Rendite im Schnitt
- Das passende Asset finden: Sparpläne auf Kategorien
- Neu: Collectible Invest, eine Art ETF für Collectibles
- Collectible Invest im Detail: Zeichnung, Laufzeit & Rendite
- Vom Triceratops-Schädel bis zur Michael-Jackson-Jacke
- Roadmap: MiCA-Regulierung, EU-Expansion & neue Features
- Ab wann lohnen sich Collectibles im Portfolio?
- Fazit
- Häufige Fragen
In Folge 10 geht es um eine Anlageklasse abseits von Aktien und ETFs: Collectibles, also Sammlerstücke wie Oldtimer, Luxusuhren, Kunst, Wein oder Sammelkarten. Zu Gast ist Malte Häusler, CEO und Gründer von Timeless. Über die Plattform kann man schon ab 50 € in solche Sachwerte investieren, die früher fast nur wohlhabenden Sammlern vorbehalten waren. Lennard führt diesmal solo durch die Folge und spricht mit Malte darüber, wie er selbst investiert, wie Timeless im Detail funktioniert, welche Rendite Sammlerstücke historisch gebracht haben und wo die Risiken liegen. Außerdem stellt Malte das brandneue Produkt Collectible Invest vor, eine Art ETF für Collectibles. Hier bekommst du das Interview kompakt zum Nachlesen.
Transparenzhinweis vorweg: Timeless ist zugleich der Sponsor dieser Folge – wie schon bei Parqet-Gründer Sumit Kumar in Folge 8 ist der Gast also auch Sponsor. Lennard ist außerdem selbst seit rund einem Jahr auf Timeless investiert. Alle Zahlen zu Timeless und Collectible Invest sind Angaben von Malte aus dem Gespräch. Und wie immer gilt: Das ist keine Anlageberatung, sondern persönliche Meinung und Erfahrung. Investitionen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden – informier dich immer selbst.
Wer ist Malte Häusler?
Malte ist CEO und Gründer von Timeless, einer Plattform für Investments in Sachwerte. Er hat BWL studiert, sich schon in der Schulzeit für Wirtschaft und Kapitalmarkt interessiert und Timeless mit seinem Team aufgebaut, um Sammlerstücke für ganz normale Privatanleger investierbar zu machen.
Zum Einstieg gab es wie immer fünf schnelle Fragen:
- Nur ein Investment für die nächsten fünf Jahre? Aktien. Auf Lennards Nachfrage, warum ausgerechnet der Timeless-Chef keine Collectibles wählt: Sammlerstücke sind deutlich weniger liquide als Aktien – und wer nur eine einzige Anlage wählen darf, sollte auf eine liquide Anlageklasse setzen.
- Bester Finanzrat? Kam von seinem Großvater, als Malte noch ein kleiner Junge war: der Zinseszinseffekt, das „achte Weltwunder“, wie Lennard ergänzt. Wer das einmal selbst nachrechnet, versteht, warum Langfristigkeit belohnt wird.
- Schlechtester Finanzrat? Einem Hype aus der Community zu folgen, ohne die Materie selbst durchdrungen zu haben, und einfach Geld reinzugeben in der Hoffnung, dass es schon etwas wird. Das kann mal klappen, geht für die allermeisten aber schief.
- Ein Satz an dein 18-jähriges Ich? „Spiel weiter Basketball und hör im Studium nicht damit auf“, denn später wieder anzufangen ist schwer. Und: „Leb deine Träume, bleib dir selbst treu und glaub an dich.“
- Cashflow oder Wachstum? Wachstum. Und ein Asset, in das er niemals investieren würde: „alles, was ich nicht verstehe“.
Wie Malte selbst investiert: von Metro-Aktien zu ETF-Sparplänen
Ans Investieren herangeführt hat Malte seine Familie – mit dem Anspruch, mathematisch zu durchdringen, was in der Wirtschaft und am Kapitalmarkt passiert. Die ersten Aktien kaufte er mit 19 oder 20, zu Beginn seines BWL-Studiums: Was er in der Theorie lernte, wollte er auch in der Praxis sehen. Also floss erstes selbst verdientes Geld „spielgeldmäßig“ in einzelne Titel, etwa fünf Metro-Aktien, einfach um zu schauen, was passiert. Welche Aktie wirklich seine allererste war, weiß er nicht mehr genau, er kann es aber auf vier eingrenzen: Metro, Commerzbank, Allianz oder Volkswagen (bei VW hatte er damals ein Praktikum gemacht).
Strukturiert investiert Malte seit dem Berufseinstieg, als ein regelmäßiges Einkommen da war, und zwar vor allem als Altersvorsorge. Danach kamen die klassischen Stationen: eine Familie gründen und die Frage klären, ob man zur Miete wohnt oder Eigentum kauft. Die Familie hat sich für ein eigenes Haus entschieden, eine große Investition, die bis heute abbezahlt wird. Sein Grundprinzip ist dabei immer gleich geblieben: nicht alles auf eine Aktie setzen, die zuletzt gut gelaufen ist, sondern breit streuen und in verschiedenen Wachstumsmärkten vertreten sein.
Heute bildet Malte seine Basis über ETFs, die automatisch per Sparplan bespart werden. Anfangs hat er sein Depot noch mit Einzeltiteln aufgebaut, das aber schnell als ziemlichen Aufwand empfunden: Man muss ständig auf dem Laufenden bleiben, und das Klumpenrisiko wächst mit dem investierten Volumen. ETFs sind für ihn schlicht das bequemere Produkt, und über unterschiedliche Schwerpunkte bei Branchen, Regionen und Märkten kann er seine Strategie trotzdem breit aufstellen.
Und Collectibles? Die hält Malte über die eigene Plattform. Als Unternehmer sollte man an sein eigenes Geschäft glauben, sagt er. Außerdem könne er sich wegen seiner finanziellen Verpflichtungen gar nicht nebenbei wie ein privater Sammler Autos, Uhren und Kunst kaufen und sich selbst um Verwahrung, Versicherung und Lagerung kümmern. Also investiert er wie alle Timeless-Kunden anteilig in Sachwerte und streut breit – für ihn der „Weg des geringsten Widerstands“.
Warum Collectibles? Die Idee hinter Timeless
Die Idee zu Timeless entstand aus einem Trend, den Malte über die letzten Jahrzehnte beobachtet hat: Alternative Investments wandern immer stärker aus institutionellen in private Portfolios – ein Trend, der aus den USA kommt und in Europa übernommen wurde. Für Privatanleger gab es längst Produkte für Private Equity, Infrastruktur, Solar- und Windparks, Immobilien, Gold oder Rohstoffe. Nur in physische Sachwerte wie Sammlerstücke konnte man als normaler Anleger praktisch nicht investieren.
Genau da setzt Timeless an. Viele Menschen würden ihr Portfolio gerne mit Sammlerstücken diversifizieren, können es sich aber nicht leisten, zehn Luxusuhren zu kaufen, sie einzulagern und darauf zu warten, dass sie im Wert steigen. Die Lösung: Sammlerstücke kleinteilig investierbar machen, für alle, die sich kein eigenes Sammlerportfolio aufbauen können. Die Nachfrage steigt laut Malte stetig, weil viele nach Anlagen suchen, die abseits des Kapitalmarkts Rendite bringen und unabhängig von dessen Schwankungen funktionieren.
Diese Folge anhören
Wie haben sich Sammlerstücke historisch entwickelt?
Als Orientierung für die gesamte Anlageklasse nennt Malte den Knight Frank Luxury Investment Index. Danach ist der Collectibles-Bereich in den letzten zehn Jahren im Schnitt über alle Kategorien um mehr als 130 % gestiegen.
Noch wichtiger ist ihm das Verhalten in Krisen: Wer in den letzten 20 Jahren in dieser Anlageklasse investiert war, hat laut Malte in Krisenzeiten deutlich weniger verloren als am Kapitalmarkt. Sammlerstücke hätten eher eine dämpfende Wirkung im Portfolio. Teilt man die letzten 20 Jahre in Fünf-Jahres-Zeiträume auf, habe man mit Collectibles in keinem davon Geld verloren, egal ob gerade Boom- oder Abschwungphase war.
Den Grund sieht er in der fehlenden Korrelation zum Kapitalmarkt: Sammlerstücke haben eigene Zyklen und eigene Treiber für Werterhalt und Wertsteigerung. Malte nennt sie deshalb sogar ein „quasi antizyklisches Produkt“. Zur Einordnung: Das sind historische Daten aus Sicht des Timeless-Gründers. Vergangene Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft, und einzelne Sammlerstücke können sich ganz anders entwickeln als der Durchschnitt.
Der größte Nachteil: Illiquidität und lange Haltedauer
Bei den Schwächen ist Malte offen: Der größte Nachteil von Collectibles ist ihre Illiquidität. Einen Ferrari bekommt man nicht mal eben von Person A zu Person B übertragen, ganz anders als eine Aktie, die an großen Börsen ständig handelbar ist. Weil Angebot und Nachfrage in dieser Nische viel kleinere Volumen haben, muss man mit einer längeren Haltedauer rechnen: Der Wert eines Sammlerstücks entwickelt sich über Zeit, und die Chance auf einen schnellen Wiederverkauf ist geringer.
Sein Rat daraus: Nur Kapital in Sammlerstücke stecken, das man im Alltag nicht braucht und wirklich zur Seite legen kann – als eine Art „Peace of Mind“-Investment, das nicht vom Kapitalmarkt abhängt.
Dazu kommt ein Punkt, den Lennard ergänzt: die Einstiegshürde. Wer sich einen Oldtimer kaufen will, ist schnell ein paar Zehntausend Euro los; selbst begehrte Nike-Sneaker kosten schnell 2.000 bis 4.000 € oder mehr, und bei seltenen Pokémon-Karten sieht es ähnlich aus. Genau diese Hürde senkt Timeless, weil man schon mit 50 € pro Anteil einsteigen kann.
So funktioniert Timeless: ein Oldtimer ab 50 €
Malte erklärt das Prinzip an einem Oldtimer mit einem Verkaufspreis von 100.000 €. Das Auto wird digital in kleine Teile aufgeteilt, ein Anteil kostet 50 €, es gibt also maximal 2.000 Anteile. Sind alle Anteile verkauft und ist der Wagen damit ausfinanziert, wird er für den Zweitmarkt freigegeben. Dort können registrierte und verifizierte Nutzer ihre Anteile untereinander handeln – eine Möglichkeit, schon vor dem Verkauf des Autos ganz oder teilweise auszusteigen.
Während der Haltedauer kümmert sich Timeless um Lagerung, Wartung und den späteren Verkauf. Nach ein bis zwei Jahren beginnt das Team, das Fahrzeug auf verschiedenen Plattformen oder bei Auktionshäusern anzubieten, um bei entsprechender Wertentwicklung einen Gewinn zu erzielen. Wird das Asset verkauft, bekommen die Anleger ihren Anteil direkt auf ihr Bankkonto ausgezahlt und können das Geld neu investieren.
Lennard nutzt übrigens vor allem die Trading-Funktion: Weil einige Anleger ihre Anteile mit Abschlag verkaufen, kauft er dort oft günstiger ein als zum ursprünglichen Ausgabepreis.
Gebühren, Lagerung & Versicherung: Was passiert bei Brand oder Diebstahl?
Geld verdient Timeless über eine einmalige Gebühr beim Kauf der Anteile, laut Malte im Schnitt rund 5 %. Davon werden Versicherung, Verwahrung und Wartung der Sammlerstücke über die gesamte Haltedauer bezahlt. Ein privater Sammler müsste diese Kosten selbst tragen, sofern er seine Stücke nicht einfach in den Keller oder auf den Dachboden stellt.
Eigene Lagerhallen betreibt Timeless nicht. Gelagert wird je nach Kategorie bei spezialisierten Profis: Autos stehen bei einem Dienstleister, der sie wartet, an der Batterie hält, einmal im Jahr zur Inspektion bringt und regelmäßig bewegt. Wein lagert jemand, der sich mit Wein auskennt. All diese Leistungen kauft Timeless bei externen, zertifizierten Partnern ein.
Und wenn doch etwas passiert? Für alle Lagerorte weltweit hat Timeless eine All-Risk-Versicherung abgeschlossen. Sie deckt unter anderem Diebstahl, Raub, Brand und Beschädigungen ab, zum Beispiel wenn etwas herunterfällt. Versichert ist der Angebotspreis auf der Plattform plus die gezahlten Gebühren: Wer für einen Anteil 50 € plus 2,50 € Gebühren bezahlt hat, bekommt im Schadensfall bis zu 52,50 € zurück. Nicht versichert ist dagegen eine mögliche Wertsteigerung. War der Anteil nach einem Jahr eigentlich schon 55 oder 60 € wert, bekommt man trotzdem nur den ursprünglichen Betrag zurück.
Lennard hakt mit einem Spezialfall nach: Was, wenn man einen Anteil auf dem Zweitmarkt unter dem Ausgabepreis gekauft hat? Dann bekommt man im Versicherungsfall grundsätzlich das zurück, was man selbst bezahlt hat, und nicht automatisch den Ausgabepreis. Die Versicherungssumme (im Beispiel 100.000 €) verteilt Timeless über einen Verteilschlüssel auf alle Anteilseigner. Zuerst soll dabei jeder das bekommen, was er bezahlt hat, damit er „auf null gestellt“ ist. Timeless selbst will auf der Entschädigung nicht sitzen bleiben, sondern verteilt sie an die Anleger.
90 Exits mit 24 % Rendite im Schnitt
Ein Exit ist bei Timeless der Weiterverkauf eines Sammlerstücks an einen neuen Eigentümer, etwa über Auktionshäuser, einen Private Sale im eigenen Netzwerk oder über Partner. Laut Malte hat Timeless bisher 90 Exits abgewickelt. Sie brachten im Schnitt eine Rendite von 24 %, bei einer durchschnittlichen Haltedauer von gut 21 Monaten. Insgesamt wurden so knapp 3 Mio. € an die Anleger ausgeschüttet.
Aktuell kommen 5 bis 10 Exits pro Monat dazu, zuletzt eher Richtung 10. Um das weiter zu steigern, macht Timeless die Sammlerstücke sichtbarer und baut das Verkaufsnetzwerk aus. Das Team analysiert den Bestand genau: Welche Assets hätten gerade einen günstigen Verkaufszeitpunkt, wo ist Nachfrage da? Diese Stücke werden dann gezielt dort angeboten, wo gerade Bedarf besteht.
Wie wichtig das Timing ist, zeigt Malte am Beispiel Pokémon-Karten. Als Timeless die ersten Karten auf die Plattform holte, kurz nach Corona, waren die Preise schon hoch. Danach folgte eine Korrektur, viele Preise im Sammelkartenmarkt fielen. Timeless hielt die Karten, inzwischen hat ein neuer Zyklus mit einem großen Boom in bestimmten Segmenten eingesetzt, und genau den nutzt das Team jetzt für Verkäufe. Man braucht also Geduld und das richtige Timing, denn auch Sammlerstücke schwanken im Wert.
Warum landet das Geld aus einem Exit eigentlich auf dem Bankkonto und nicht im Timeless-Wallet? Das fragt Lennard, der selbst schon einige Exits mitgemacht hat, ganz direkt. Maltes Antwort: aus regulatorischen Gründen. Timeless hat keine Lizenz, um Kundengelder zu verwahren – dafür müsste man eine Bank oder ein Zahlungsdienstleister sein, und ein eigener „Banking Core“ wäre extrem teuer. Deshalb muss Timeless Verkaufserlöse sofort auszahlen. Damit das klappt, müssen Kunden ihre Daten im Profil vollständig hinterlegen und ihren Account verifizieren, auch zur Geldwäscheprävention. Ohne Verifizierung darf Timeless nichts auszahlen.
Das passende Asset finden: Sparpläne auf Kategorien
Lennards ehrliches Problem als Timeless-Anleger: Er hat eigentlich keine Ahnung von Oldtimern oder Sammelkarten. Am Aktienmarkt kann man einfach einen ETF kaufen, aber wie streut man auf Timeless am besten?
Eine Antwort sind Sparpläne auf einzelne Kategorien. Man wählt aus, in welche Bereiche man regelmäßig investieren möchte, zum Beispiel Uhren, Kunst und Edelsteine oder gleich alle Kategorien, und bekommt dann jeden Monat Anteile an verfügbaren Assets ins Wallet gebucht. Die Auswahl der einzelnen Stücke übernimmt die Plattform.
Wer selbst auswählen will, findet in den Asset-Profilen echte Bilder der Stücke und Hintergrundinfos, unter anderem dazu, warum Timeless das Asset auf die Plattform geholt hat. Dazu kommen Magazinartikel zu einzelnen Assets und ganzen Kategorien. Malte weiß aber auch: Wer sich zwischen fünf Uhren, drei Kunstwerken und zwei Autos entscheiden muss, macht aus Angst vor der falschen Wahl oft lieber gar nichts. Sein Rat: lieber eine Entscheidung treffen und diversifizieren.
Neu: Collectible Invest, eine Art ETF für Collectibles
Für alle, die gar nicht selbst auswählen wollen, bringt das Team jetzt ein ETF-ähnliches Produkt unter einer neuen Marke an den Start: Collectible Invest. Laut Malte geht es Ende September/Anfang Oktober 2026 live, alle Infos gibt es unter collectible-invest.com.
Rechtlich ist Collectible Invest eine Gewinnschuldverschreibung auf einen Portfolio-Korb aus Sammlerstücken. Das Team investiert das Geld der Anleger in sechs ausgewählte Kategorien, darunter Uhren, Autos, Kunst und Edelsteine, und managt das Portfolio. Als Anleger zeichnest du nur die Anleihe und musst dich nicht mit den einzelnen Sammlerstücken beschäftigen.
Timeless selbst bleibt für alle, die ihr Portfolio lieber selbst zusammenstellen, so wie man am Aktienmarkt einzelne Aktien auswählt. Collectible Invest richtet sich an Anleger, die dafür weder Zeit noch Muße haben und zum Beispiel einen Einmalbetrag von ein paar Tausend Euro langfristig in einer Anlageklasse abseits des Kapitalmarkts parken wollen.
Lennards erster Eindruck: Er wird es wahrscheinlich selbst ausprobieren, weil ihn eine Art ETF auf Collectibles mehr reizt, als bei Timeless alles einzeln herauszupicken. Das Einzelpicken habe aber auch seinen Reiz: Man beschäftigt sich intensiver mit den Stücken und hat einen emotionalen Bezug, der beim breit gestreuten Korb eher wegfällt.
Collectible Invest im Detail: Zeichnung, Laufzeit & Rendite
Die wichtigsten Eckdaten, wie Malte sie im Gespräch beschreibt:
- Zeichnung: Zunächst nur direkt über collectible-invest.com. Mit einem Klick auf „Jetzt zeichnen“ startet der Zeichnungsprozess bei einem externen Partner: Daten angeben, Betrag wählen, fertig. Perspektivisch soll man die Zeichnung auch aus der Timeless-App heraus starten und später eventuell auch bei Brokern und Vertriebspartnern zeichnen können.
- Depot: Das Produkt hat eine eigene ISIN und wird in dein Depot eingebucht, wo es dann neben deinen Aktien und ETFs steht. Das klappt bei klassischen Depots, etwa bei Direktbanken oder Banken wie der Deutschen Bank. Neobroker wie Scalable Capital, Trade Republic oder N26 lassen das laut Malte nicht zu.
- Mindestanlage: 1.000 €, danach in 1.000-€-Schritten. Kleinere Beträge ergeben für ein breit gestreutes Portfolio-Produkt aus Maltes Sicht keinen Sinn.
- Zeichnungsphase & Volumen: Gezeichnet werden kann bis zu zwei Jahre lang in acht Zeichnungsfenstern (einmal pro Quartal), gerne auch mehrfach. Das Volumen ist auf 12 Mio. € begrenzt; ist es erreicht, ist der Topf geschlossen. Kommt das Produkt gut an, soll es weitere, separate Töpfe mit neuer ISIN und eigenen Zeichnungsfenstern geben.
- Liquidität: Während der Laufzeit ist Collectible Invest nicht handelbar, einen Zweitmarkt gibt es vorerst nicht. Kapital fließt erst ab dem dritten Jahr anteilig zurück, zusammen mit den Gewinnen aus den Verkäufen. Du solltest also über die gesamte Haltedauer auf das Geld verzichten können.
- Bewertung: Einen täglichen Kurs gibt es nicht. Das Portfolio wird regelmäßig auf Basis verschiedener Indizes neu bewertet, und die Anleger bekommen Updates zur Entwicklung.
- Rendite: Für die gesamte Anlageklasse setzt Malte langfristig rund 7 % Wertsteigerung pro Jahr an, also etwa MSCI-World-Niveau, und will das idealerweise schlagen. Wie an der Börse wird es dabei Stücke im Plus und Stücke im Minus geben.
Aufgebaut wird das Portfolio in quartalsweisen Ausführungsfenstern: Das frisch gezeichnete Geld wird, abzüglich der Kosten der Struktur, in Sammlerstücke investiert, damit hinter dem Produkt echte Assets und nicht nur Cash stehen. Das Team hat sich feste Grenzen gesetzt, wie viel Prozent des Gesamtvolumens auf Uhren, Autos, Kunst, Edelsteine und die übrigen Kategorien entfallen. Wie viel pro Sammlerstück investiert wird (etwa 50.000 € im Schnitt oder eher teurere Einzelstücke), entscheidet das Management. Kommt früh ein gutes Angebot für ein Stück, darf das Team auch schon in den ersten zwei Jahren verkaufen; die Erlöse werden dann nach der Zeichnungsphase anteilig ausgeschüttet. Die festen Zeitfenster sollen dafür sorgen, dass frühe und späte Zeichner fair behandelt werden.
Wichtig zur Einordnung: Eine Gewinnschuldverschreibung ist rechtlich eine Schuldverschreibung des Herausgebers. Neben dem Wertrisiko der Sammlerstücke trägst du also auch das Risiko, dass der Emittent seine Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Die 7 % sind eine Erwartung auf Basis historischer Daten und keine Garantie, ein Verlust bis hin zum Totalverlust ist möglich. Lies vor einer Zeichnung unbedingt die Produktunterlagen.
Vom Triceratops-Schädel bis zur Michael-Jackson-Jacke
Auf Lennards Frage nach dem abgefahrensten Asset muss Malte nicht lange überlegen. Zuletzt war das ein Dinosaurier-Schädel: Im Juli hat Timeless einen Triceratops-Schädel mit einer Originalitätsquote von 70 % tokenisiert und angeboten, bewertet mit knapp 800.000 € Verkaufspreis. Weil er so groß ist, war er zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht komplett ausfinanziert. Solche Stücke landen normalerweise direkt bei Hedgefonds-Managern oder im Private Sale und in den Auktionen von Sotheby's und Christie's. Die Nachfrage ist laut Malte riesig, nicht nur in den USA, sondern zunehmend auch in Asien und Europa.
Im Bestand hatte Timeless außerdem schon Designer-Vintage-Sofas, eine getragene Jacke von Michael Jackson, im Spiel getragene Sneaker von Basketball-Größen wie Michael Jordan und Kobe Bryant, getragene Trikots bekannter Football-Spieler, sehr seltene Edelsteine und gefragte Uhren, von denen es weltweit vielleicht noch 200 bis 300 Stück in bekanntem Zustand gibt. Die echten „Holy Grails“, also Unikate und Memorabilia mit enormem kulturellem Wert, stehen auf langen Wunschlisten, kommen aber nur selten auf den Markt.
Und wie kommt Timeless an solche Stücke? Nicht über zufällige Anrufe, denn solche Angebote haben meist keine saubere Provenienz oder sind nicht ernst gemeint. Stattdessen setzt Timeless auf ein Partnernetzwerk, das über viele Jahre in den verschiedenen Segmenten aufgebaut wurde; daraus stammen laut Malte rund 98 % der Assets. Ausgewählt wird streng: Die Ablehnquote liegt bei 90 bis 95 %. Auswahl und Bewertung prüft ein eigenes Team inklusive Marktpreisrecherche, und wo das eigene Wissen nicht reicht, kommen externe Gutachter dazu. Neue Kontakte wie private Sammler oder Händler melden sich zwar auch, wollen aber oft weit unter Wert kaufen oder zu „Mondpreisen“ verkaufen.
Roadmap: MiCA-Regulierung, EU-Expansion & neue Features
Auch bei Timeless selbst tut sich einiges. Als Erstes wurde das gesamte Modell regulatorisch umgestellt: Seit dem Sommer läuft Timeless unter der MiCA-Regulierung, dem einheitlichen EU-Rechtsrahmen für Kryptowerte. Der Vorteil: Weil dieser Rahmen in ganz Europa gilt, kann Timeless perspektivisch über den deutschsprachigen Raum hinaus ins europäische Ausland expandieren.
Bei den Funktionen stehen laut Malte an:
- Portfolio-Management-Features, wie man sie von Portfolio-Trackern kennt: Wer viele Anteile hält, braucht bessere Übersichten und andere Sichten auf die Assets im eigenen Wallet.
- Mehr Transparenz bei den Preishistorien der Sachwerte, damit man selbst besser analysieren kann.
- Ein Angebot für vermögende Sammler, die sich größere Teile eines Sachwerts sichern wollen. Ein Oldtimer-Experte könnte bei einem 100.000-€-Wagen zum Beispiel ein Drittel, die Hälfte oder 60 % übernehmen und so das Risiko teilen, statt alles allein zu kaufen.
- Mehr Sichtbarkeit der Assets online, damit Exits leichter werden. Timeless habe „die geilste Showgarage“ Europas, nur sei alles eingelagert und weggeschlossen.
Lennards Vorschlag dazu: eine Kooperation mit GTA, damit man die Autos im nächsten Teil fahren oder sich den Dinosaurier-Schädel ins Haus stellen kann. Malte fände das einen „Knüller“ und nimmt Kontakte gerne an.
Ab wann lohnen sich Collectibles im Portfolio?
Zum Schluss die vielleicht wichtigste Frage für Einsteiger. Lennards Meinung vorweg: Wer ein ETF-Depot mit 1.000 € hat, braucht noch nicht über Collectibles nachzudenken. Malte teilt die Frage in zwei Fälle auf:
- Es gibt schon liquides Vermögen: Dann gilt als grobe Daumenregel, 3 bis 10 % davon maximal in eine so illiquide Anlageklasse zu stecken. Bei 100.000 € wären das also etwa 3.000 bis 10.000 €.
- Es gibt eine hohe Sparquote: Wer am Anfang des Berufslebens schon gut verdient und zum Beispiel 1.000 bis 2.000 € im Monat zurücklegt, muss nicht alles in ETFs stecken. Ein Teil, etwa 10 % (bei 1.000 € also rund 100 €), könnte laut Malte in Sachwerte fließen, um von Anfang an breiter gestreut fürs Alter anzusparen.
Spannend ist auch der Blick auf die Kundschaft: Die größten Timeless-Anleger haben schon mehrere Hunderttausend Euro investiert, die Million hat aber noch niemand geknackt. Aktive Kunden, die regelmäßig investieren, haben im Schnitt mehrere Tausend Euro angelegt, wer die Plattform nur ausprobiert, ist eher mit 700 bis 1.000 € im Jahr dabei. Maltes Hinweis dazu: Wer nur 200 oder 300 € in ein oder zwei Assets steckt, wartet unter Umständen Jahre, ohne dass etwas passiert. Um nach zwei bis drei Jahren überhaupt Bewegung im Portfolio zu sehen, braucht es eher ein paar Tausend Euro, verteilt auf mehrere Assets.
Die Basis bleibt für die meisten ein breit gestreuter ETF, wie wir ihn in Folge 9 für den Start mit 0 € durchgespielt haben. Collectibles sind eine Beimischung zur Diversifikation, kein Ersatz dafür.
Fazit
Collectibles sind eine spannende Ergänzung zu Aktien und ETFs: eine Anlageklasse mit eigenen Zyklen, die laut Malte kaum mit dem Kapitalmarkt korreliert und dank Plattformen wie Timeless schon ab 50 € zugänglich ist. Gleichzeitig hat Malte die Schwächen offen benannt: Sammlerstücke sind illiquide, man muss mit Haltedauern von mehreren Jahren rechnen, und einzelne Stücke können auch an Wert verlieren. Das neue Collectible Invest löst das Auswahlproblem über einen breit gestreuten Korb, bindet das Geld dafür aber noch länger. Unser Takeaway: Sammlerstücke eignen sich als Beimischung für Geld, das man langfristig nicht braucht – nicht als Basis des Vermögensaufbaus.
Vielen Dank an Malte für die offenen Einblicke! Bist du selbst schon in Sammlerstücke investiert, oder würdest du Collectible Invest ausprobieren? Schreib es uns in die Kommentare oder per DM auf Instagram. Und wenn du Gast- oder Themenwünsche hast: immer her damit. Bis zur nächsten Folge!
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Malte Häusler?
Malte Häusler ist CEO und Gründer von Timeless, einer Plattform, über die Privatanleger schon ab 50 € in Sammlerstücke wie Oldtimer, Uhren, Kunst oder Sammelkarten investieren können. Er hat BWL studiert, seine ersten Aktien mit 19 oder 20 gekauft und investiert heute vor allem über ETF-Sparpläne sowie über die eigene Plattform in Collectibles. In Folge 10 ist er Gast im jung-&-investiert-Podcast.
Wie funktioniert Timeless?
Timeless teilt ein Sammlerstück digital in Anteile auf – einen Oldtimer für 100.000 € zum Beispiel in 2.000 Anteile à 50 €. Ist das Stück ausfinanziert, können die Anteile auf dem Zweitmarkt gehandelt werden. Um Lagerung, Wartung und Versicherung kümmert sich Timeless über spezialisierte Partner. Nach ein bis zwei Jahren beginnt Timeless, das Stück zum Verkauf anzubieten; der Erlös wird direkt aufs Bankkonto der Anleger ausgezahlt. Beim Kauf fällt laut Malte einmalig eine Gebühr von im Schnitt rund 5 % an.
Was passiert bei Timeless, wenn ein Sammlerstück gestohlen wird oder verbrennt?
Laut Malte sind alle Lagerorte über eine All-Risk-Versicherung abgesichert, die unter anderem Diebstahl, Raub, Brand und Beschädigungen abdeckt. Versichert ist der Angebotspreis plus die gezahlten Gebühren (also zum Beispiel 50 € plus 2,50 €), nicht aber eine zwischenzeitliche Wertsteigerung. Wer auf dem Zweitmarkt gekauft hat, bekommt grundsätzlich das zurück, was er selbst bezahlt hat; die Versicherungssumme wird über einen Verteilschlüssel auf alle Anteilseigner verteilt.
Was ist Collectible Invest?
Collectible Invest ist ein neues Produkt des Teams hinter Timeless, das laut Malte Ende September/Anfang Oktober 2026 startet: eine Gewinnschuldverschreibung auf einen Korb aus Sammlerstücken in sechs Kategorien, also eine Art ETF für Collectibles. Gezeichnet wird ab 1.000 € (in 1.000-€-Schritten) über collectible-invest.com. Das Produkt hat eine eigene ISIN und wird in klassische Depots eingebucht, nicht aber bei Neobrokern wie Scalable Capital, Trade Republic oder N26. Während der Laufzeit ist es nicht handelbar; Kapital fließt ab dem dritten Jahr anteilig zurück. Keine Anlageberatung.
Welche Rendite bringen Collectibles – und welche Risiken gibt es?
Laut Malte ist der Collectibles-Bereich nach dem Knight Frank Luxury Investment Index in den letzten zehn Jahren im Schnitt um über 130 % gestiegen. Die bisherigen 90 Timeless-Exits brachten im Schnitt 24 % bei gut 21 Monaten Haltedauer, und für Collectible Invest setzt er langfristig rund 7 % pro Jahr an. Dem stehen klare Risiken gegenüber: Sammlerstücke sind illiquide, man muss mit langen Haltedauern rechnen, einzelne Stücke können an Wert verlieren (etwa Sammelkarten nach dem Corona-Boom), und ein Verlust bis hin zum Totalverlust ist möglich. Vergangene Renditen sind keine Garantie.
Wie viel sollte man in Collectibles investieren?
Malte nennt als grobe Daumenregel 3 bis 10 % des liquiden Vermögens, bei 100.000 € also etwa 3.000 bis 10.000 €. Wer eine hohe Sparquote hat, könnte rund 10 % der monatlichen Sparrate in Sachwerte stecken. Bei einem kleinen Depot von etwa 1.000 € sieht Lennard noch keinen Sinn in Collectibles – erst sollte die Basis stehen. Das ist keine Anlageberatung.
Disclaimer
⚠️ Keine Anlageberatung
Alle Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Unterhaltungszwecken und stellen keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Aufforderung zum Abschluss eines Finanzprodukts dar. Bitte informiere dich eigenständig und triff Entscheidungen auf Basis deiner persönlichen Situation und Risikobereitschaft.
📉 Risikohinweis & Totalverlust
Investments in Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind grundsätzlich mit erheblichen Risiken verbunden (z. B. Preis-, Markt-, Währungs-, Volatilitäts- und Bonitätsrisiken). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
📊 Renditen & Prognosen
Sämtliche Wertentwicklungsangaben, egal ob aus der Vergangenheit oder als Prognose/Einschätzung, sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Kapital und Renditen sind nicht garantiert.
🔍 Transparenz & Interessenkonflikte
Wir unterscheiden strikt zwischen Fakten und persönlichen Einschätzungen. Wichtig: Wir sind oft selbst in die besprochenen Werte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt bestehen kann.
✅ DYOR (Do Your Own Research)
Alle Informationen wurden sorgfältig zusammengetragen, sind jedoch unverbindlich, ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte informiere dich umfassend und setze dich vor einer Anlageentscheidung intensiv mit allen Chancen und Risiken auseinander.
Werbe- & Affiliate-Hinweis
Mit * gekennzeichnete Links sind Werbe- bzw. Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas abschließt oder kaufst, erhalten wir unter Umständen eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Damit unterstützt du unsere Arbeit an jung & investiert.


